Das Mokwheel Obsidian ist ein E-Bike für alle, die nicht wissen wollen, ob der Weg fahrbar ist, sondern nur noch, wie weit es noch geht. Dicke Reifen, satte Federung und ein Akku, der eher nach Wochenendtour statt Steckdose klingt – genau dafür wurde dieses Bike gebaut.
Statt auf Leichtbau oder sportliche Optik setzt Mokwheel auf Komfort, Stabilität und Reichweite. Egal ob schlechter Radweg, Schotterpiste oder lange Tagesetappe: Das Obsidian will fahren, nicht diskutieren. Wer gern unterwegs ist, Strecke macht und dabei entspannt sitzen will, dürfte hier schnell hellhörig werden.
In unserem Test zum Mokwheel Obsidian schauen wir uns an, wie viel Abenteuer tatsächlich in diesem E-Fatbike steckt. Und so wie immer setzen wir auf Ehrlichkeit und Praxisnähe. Zudem klären wir, welche Stärken, Schwächen das Mokwheel Obsidian auszeichnen und für wen dieses E-Bike wirklich passt.
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Erster Eindruck und technische Details
Der erste Eindruck passt schon mal. Das Mokwheel Obsidian kommt als ordentlich schweres Paket an, wurde im Test aber schnell geliefert. Der Aufbau ging überraschend fix von der Hand und war in rund 35 Minuten erledigt. Schon beim Auspacken wirkt die Verarbeitung solide und durchdacht – nichts klappert, nichts fühlt sich billig an.

Und ja: Die fetten Reifen hinterlassen sofort Eindruck. Das Bike steht satt da und macht klar, dass es hier nicht um Zurückhaltung geht.
Technische Details des Mokwheel Obsidian
Spannend wird es beim Mokwheel Obsidian vor allem unter der Haube. Verbaut ist ein Motor mit 68 Nm Drehmoment und einer Peakleistung von bis zu 1.000 Watt, was für ein E-Bike dieser Klasse eine klare Ansage ist. Dazu kommt ein riesiger 940 Wh Akku von Samsung, der auswechselbar im Rahmen integriert ist und vor allem auf langen Touren seine Stärke ausspielen soll.

| Bewertung | |
| Listenpreis | 2.199,99 € |
- Vollfederung
- Großer Akku mit 940 Wh
- Starker Motor
- Top Verarbeitung
- Hoher Fahrspaß
- Einfaches Tuning möglich
- Hohes Gewicht
Ein klarer Pluspunkt gegenüber dem Mokwheel Basalt ist die Vollfederung, die dem Obsidian spürbar mehr Komfort und Reserven auf schlechten Wegen verspricht. Gesteuert wird die Unterstützung über einen Drehmomentsensor, der nicht nur natürlicheres Fahren ermöglichen, sondern auch die hohe Motorleistung sauber auf die Straße bringen soll. Die restliche Ausstattung wirkt auf den ersten Blick ebenfalls stimmig – genug Gründe also, jetzt direkt in den Praxistest einzusteigen.
Gute Verarbeitung mit sichtbaren Schwächen im Test des Mokwheel Obsidian
Das Mokwheel Obsidian setzt auf einen Aluminiumrahmen, der insgesamt einen sehr aufgeräumten Eindruck macht. Auffällig ist, dass es keine sichtbaren Schweißnähte gibt – das wirkt hochwertig und passt gut zur Preisregion, in der sich das Bike bewegt.
Ein klarer Nachteil ist allerdings das hohe Gewicht von 35,2 kg. Das merkt man spätestens dann, wenn das Bike getragen oder rangiert werden muss. Relativiert wird das Ganze ein Stück weit durch die riesigen Fat-Reifen, die ihren Anteil am Gesamtgewicht haben. Zudem fällt das Obsidian sogar leichter aus als das Mokwheel Basalt – und wie ein Direktvergleich zeigt, ist das Gewicht längst nicht der einzige Unterschied zwischen den beiden Modellen.

Was den hochwertigen Ersteindruck etwas trübt, sind die sichtbar vom Lenker abgehenden Kabel. Diese sind funktional, aber nicht besonders elegant gelöst und wirken im direkten Vergleich mit höherpreisigen Modellen etwas altmodisch.

Ebenfalls Kritik gibt es bei den verwendeten Schrauben. Diese sind nicht korrosionsgeschützt, was sich bereits nach einer Regenfahrt in Form von unschönen Verfärbungen zeigen kann. Auch bei der Lackqualität müssen wir im Wettbewerbsumfeld Abzüge machen. Vergleicht man das Obsidian etwa mit einem VanMoof S6, zeigen sich deutliche Unterschiede – vor allem mit Blick auf die langfristige Haltbarkeit des Lacks.
Unterm Strich ist die Verarbeitungsqualität insgesamt sehr ordentlich und absolut preisgerecht. Das gilt auch für die verbauten Komponenten, die klassischerweise von etablierten Herstellern wie Shimano und Tektro stammen. Positiv hervorzuheben ist zudem das Design: Das Obsidian fällt auf, wird oft angesprochen und ist dank der fetten Räder ein echter Blickfang.
In unserem Testverfahren erhält das Mokwheel Obsidian 84 % für die Verarbeitung. Wichtig ist hierbei, dass wir dieses E-Bike als Tourenfahrrad einschätzen, da es aufgrund des hohen Gewichts und dem generellen Aufbau kein echtes Sportgerät ist.
Wie gut ist der Motor des Mokwheel Obsidian wirklich?
Der Kern des Mokwheel Obsidian ist ein Nabenmotor im Hinterrad. In Kombination mit dem Drehmomentsensor entsteht eine sehr organische und angenehm dosierbare Unterstützung, die vor allem auf längeren Strecken und bei gleichmäßigem Tempo überzeugt.

Man muss allerdings klar sagen: Das Obsidian ist auf den Motor angewiesen. Mit seinem hohen Gewicht und den breiten Fat-Reifen ist Fahren ohne Unterstützung keine echte Option. Die Reifen sorgen für ordentlich Rollwiderstand, was zwar Traktion und Komfort bringt, aber ohne Motor massiv bremst.
Einmal mussten wir im Test tatsächlich ohne Motor fahren, weil der Akku nicht geladen war. Das Ergebnis: rund 13 km/h Durchschnittsgeschwindigkeit – und das war ehrlich gesagt ziemlich anstrengend. Ohne Unterstützung kommt man mit dem Mokwheel Obsidian nur sehr mühsam voran.
Arbeitet der Motor, spielt das System aber seine Stärken aus. Ohne Anpassungen im System konnten wir im Test entspannte 25,3 km/h laut GPS fahren. Die Leistungsabgabe fühlt sich gleichmäßig an, das Bike bleibt gut kontrollierbar und nie nervös.
Der Motor des Mokwheel Obsidian bietet einen Offroad-Modus
Das Mokwheel Obsidian lässt sich zudem per Software optimieren. Die Unterstützung kann erhöht werden, sodass in der Spitze bis zu 48 km/h möglich sind. Im Menü lässt sich außerdem der Modus Pedale + Gasgriff aktivieren. So steht dauerhaft die maximale Peakleistung von 1.000 Watt zur Verfügung und der Motor unterstützt bis zur Höchstgeschwindigkeit von 48 km/h.
Mit 68 Nm Drehmoment ist das Obsidian ordentlich motorisiert, auch wenn es mittlerweile deutlich stärkere E-Bikes gibt. Ein Beispiel ist das Deruiz Dolomit mit 110 Nm. Auch andere Fatbikes wie das ENGWE L20 Boost liegen mit 75 Nm etwas darüber.
Der verbaute Drehmomentsensor ist dagegen sehr gut gelungen. Wir hatten zuvor das Mokwheel Basalt im Test, bei dem die Unterstützung spürbar verzögert einsetzte. Beim Obsidian wird die Trittbewegung deutlich schneller und präziser erfasst, was dem Fahrgefühl spürbar zugutekommt.
Zum Geräuschpegel: Der Motor selbst arbeitet angenehm leise. Akustisch präsent sind vor allem die dicken Reifen, die je nach Untergrund deutlich hörbar abrollen. Das sollte man vor dem Kauf definitiv im Hinterkopf behalten.

Fazit zur Performance: Mit einer Wertung von 94,4 % liefert das Mokwheel Obsidian eine insgesamt sehr starke und runde Performance, die hervorragend zum Charakter dieses Touren- und All-Terrain-E-Bikes passt.
Das Obsidian bietet eine gute Reichweite dank des großen Akkus
Beim Reichweitentest des Mokwheel Obsidian lohnt sich zunächst ein Blick auf die technischen Daten. Verbaut ist ein Akku mit 940 Wh bei einer Systemspannung von 48 V. Daraus ergibt sich eine Kapazität von 19,6 Ah, die auf dem Papier bereits sehr vielversprechend ist. Positiv: Der Akku lässt sich einfach entnehmen und bequem in der Wohnung laden.

Im Test haben wir das Mokwheel Obsidian über 1.000 Kilometer bewegt und den Akku dabei mehrfach komplett geladen und entladen. So ließ sich ein sehr realistisches Bild zur Reichweite im Alltag zeichnen.
Fährst du extrem sparsam mit niedriger Unterstützungsstufe, sind bis zu 139 Kilometer möglich. Ehrlich gesagt wird das kaum jemand dauerhaft so fahren wollen – es ist zwar effizient, aber einfach nicht geil.
Deutlich praxisnäher ist das Ergebnis beim normalen Fahren, etwa beim täglichen Pendeln. Hier waren rund 114 Kilometer drin, ohne bewusst auf jede Wattstunde zu achten. Genau so nutzt man ein E-Bike im Alltag – und dafür passt die Reichweite richtig gut.
Wer dagegen konsequent im Sportmodus auf PAS 5 unterwegs ist, kommt auf knapp 70 Kilometer Reichweite. Wichtig dabei: Gemessen wurde bis maximal 25 km/h. Bei höheren Geschwindigkeiten leert sich der Akku natürlich deutlich schneller.

Beeindruckend ist auch die Herstellerangabe zum Verbrauch. Mit durchschnittlich 6,3 Wh pro Kilometer wäre das Mokwheel Obsidian für ein Fatbike erstaunlich sparsam unterwegs.
Etwas schade ist die fehlende Schnellladefunktion. Das mitgelieferte Ladegerät arbeitet mit maximal 3 A, wodurch eine vollständige Ladung etwa 6,5 Stunden dauert. Für kurze Zwischenladungen, etwa auf Touren in den Bergen, ist das eher unpraktisch.
Unterm Strich machen die 940 Wh Akkukapazität aber vieles wett und sorgen für eine sehr ordentliche Reichweite. Im Test kommt das Mokwheel Obsidian bei der Reichweite auf 93 % – ein gutes und praxisnahes Ergebnis.
Das Mokwheel Obsidian präsentiert sich als komfortables Fatbike
Wie so oft ist auch beim Mokwheel Obsidian der Komfort eine sehr subjektive Angelegenheit. Während ich persönlich mit den Mokwheel-Sätteln nicht wirklich warm werde, sahen das viele Bekannte ganz anders. Die Sättel sind sehr breit und bieten entsprechend viel Polster fürs Sitzfleisch – gerade auf längeren Strecken kann das für viele Fahrer ein klarer Vorteil sein.

Ich selbst würde hier relativ schnell auf einen sportlicheren Sattel wechseln, der etwas schlanker ausfällt. Das ist aber weniger ein Qualitätsproblem als vielmehr Geschmackssache. Eine gute Übersicht findest du in unserem großen Fahrradsattel Test.
Etwas schade ist, dass der Lenker nicht höhenverstellbar ist. Immerhin kommt ein Ahead-Vorbau zum Einsatz, sodass sich das Problem mit einem einfachen Austausch lösen lässt. Für mich persönlich war das kein Thema, für viele von euch dürfte diese Info aber durchaus relevant sein.
Sehr gut gefallen haben mir dagegen die Griffe, die ausreichend Auflagefläche für die Handballen bieten. Auch die Bedienelemente sind gelungen: Die Steuerung ist logisch aufgebaut, die Knöpfe ausreichend groß und selbst bei voller Fahrt lässt sich das Obsidian problemlos bedienen.

Das absolute Highlight ist allerdings die Federung. Bei der ersten Fahrt fühlte sich das Mokwheel Obsidian fast wie eine Sänfte an. Egal welcher Untergrund – Komfortprobleme gab es keine. Auf unebenen Strecken merkt man teilweise nicht einmal, wie rucklig der Untergrund eigentlich ist.
Dazu tragen sowohl die 26 Zoll großen Räder mit 4 Zoll Reifenbreite als auch die Vollfederung ihren Teil bei. Das Zusammenspiel funktioniert hervorragend.
Insgesamt liefert das Mokwheel Obsidian damit ein sehr starkes Komfortpaket. Wem der Einstieg zu hoch ist, kann alternativ zum Obsidian ST mit tiefem Einstieg greifen. Am Ende gibt es nur wenig Kritik und sehr viel Lob – was in einer Wertung von 94 % für Komfort und Ergonomie mündet.
Das Mokwheel Obsidian bietet eine solide Ausstattung für ein E-Mountainbike
Bei der Ausstattung zeigt sich schnell: Das Mokwheel Obsidian kommt bereits sehr gut ausgerüstet daher. Vieles, was man im Alltag erwartet, ist ab Werk an Bord – und das merkt man auch direkt im praktischen Einsatz.
Die Beleuchtung vorne und hinten ist hell und erfüllt ihren Zweck zuverlässig. Anmerken muss man allerdings, dass die neuesten Mokwheel-Modelle am Heck mittlerweile eine noch schickere und modernere Lichtlösung bieten. Funktional ist das Licht am Obsidian trotzdem absolut in Ordnung.

Zum Lieferumfang gehören auch Schutzbleche, deren Montage wir klar empfehlen. Optisch wirkt das Bike damit etwas weniger sportlich, im Alltag schützen sie aber sehr effektiv vor Schmutz und Nässe – und genau dafür sind sie da.
Ein Gepäckträger gehört nicht zum Serienumfang, lässt sich aber direkt bei Mokwheel nachrüsten. Wer das Obsidian als Pendler- oder Tourenbike nutzen will, sollte das auf jeden Fall einplanen.
Das Display gefällt uns insgesamt gut. Es ist farbig, jederzeit gut ablesbar und bietet viele Einstellungsmöglichkeiten. In Sachen Informationsdichte und Übersicht gibt es zwar noch bessere Lösungen am Markt, insgesamt macht das Display aber einen sehr soliden Job. Etwas überraschend: Eine App-Anbindung gibt es nicht – bei einem so modernen E-Bike hätte man das durchaus erwarten können.
Typisch und leider wenig überraschend ist der verbaute Fahrradständer. Er ist stabil, wirkt aber eher günstig – genau die Art von Seitenständer, die man an vielen E-Bikes in dieser Preisklasse findet.
Was uns weniger gefällt, ist das Fehlen von Reflektoren. Wer das Mokwheel Obsidian legal im Straßenverkehr bewegen möchte, muss hier zwingend nachrüsten. Zudem ist das Rücklicht nicht fest verbaut, sondern wird separat mit Batterien betrieben.
Sehr positiv fällt dagegen der Lieferumfang auf. Mokwheel legt gutes Werkzeug bei und liefert zusätzlich zahlreiche Ersatzschrauben mit – das ist alles andere als selbstverständlich.
Unterm Strich ergibt das im Bewertungsverfahren eine solide Ausstattung mit 82,3 %.
Gute Sicherheitsfunktionen überzeugen im Test des Mokwheel Obsidian
Beim Thema Sicherheit liefert das Mokwheel Obsidian insgesamt ein solides, aber nicht perfektes Gesamtpaket. Die Basis stimmt, an ein paar Stellen bleibt aber noch Luft nach oben.
Sehr gut gefallen haben uns die hydraulischen Scheibenbremsen von Tektro. Sie packen zuverlässig zu, lassen sich gut dosieren und bringen das hohe Gewicht des Obsidian auch bei höheren Geschwindigkeiten sicher zum Stillstand.

Gerade bei einem schweren Fatbike ist das ein absolut entscheidender Punkt – und hier macht Mokwheel vieles richtig. Deutlich wird dies mit Blick auf die Bremswerte:
Die Bereifung trägt ebenfalls zur Sicherheit bei. Die breiten 26-Zoll-Fat-Reifen sorgen für viel Auflagefläche, ordentlich Grip und ein sehr stabiles Fahrverhalten, egal ob auf Asphalt, Schotter oder schlechten Radwegen. Gerade bei Nässe oder losem Untergrund vermittelt das Obsidian ein hohes Maß an Kontrolle.
Beleuchtung und Reflektoren beachten
Bei der Beleuchtung gibt es Licht und Schatten. Zwar ist vorne und hinten eine helle Beleuchtung vorhanden, allerdings ist das Rücklicht nicht fest ins System integriert, sondern batteriebetrieben. Zudem fehlen ab Werk Reflektoren, was für den legalen Einsatz im Straßenverkehr unbedingt nachgerüstet werden muss.
Positiv ist, dass das Mokwheel Obsidian grundsätzlich StVZO-konform nachrüstbar ist. Wer bereit ist, ein wenig Zeit und Geld in Reflektoren und eine saubere Alltagskonfiguration zu investieren, bekommt ein sicheres E-Bike für den täglichen Einsatz.
Wo das Mokwheel allerdings wichtige Punkte verliert ist beim Thema Pannenschutz. Ja, die Fatbike-Reifen sorgen bereits für einen guten Schutz. Hast du allerdings einen Nagel im Reifen, gibt es keinen Schutz. Immerhin sind die Schläuche für ein Fatbike vergleichbar günstig.
Auch ein Diebstahlalarm suchst du hier vergeblich. Grundsätzlich solltest du bei einem E-Bike dieser Preisklasse auch ein hochwertiges Schloss verwenden. Wir empfehlen entweder ein Schloss mit Alarmfunktion oder einfach eines der besten Schlösser fürs E-Bike.
Wo das Mokwheel wieder wichtige Punkte sammeln kann, ist bei der IP-Zertifizierung. Das Fahrrad ist nämlich gegen Staub und Wasser geschützt, sodass ein Einsatz im Regen gar kein Problem darstellt. Insgesamt überzeugt das Mokwheel in diesem Kapitel und verdient sich zurecht 82,5 %.
Die Stärken und Schwächen des Mokwheel Obsidian im Überblick
Kein E-Bike ist perfekt – und das gilt auch für das Mokwheel Obsidian. Nach mehreren hundert Kilometern im Test zeigen sich klare Stärken, aber eben auch Punkte, an denen man Abstriche machen muss. Gerade bei einem so speziellen Konzept aus Fatbike, Tourenrad und Komfortmaschine lohnt sich ein ehrlicher Blick auf beide Seiten.
Damit du schnell einschätzen kannst, ob das Mokwheel Obsidian zu deinem Fahrprofil passt, haben wir die wichtigsten Vor- und Nachteile übersichtlich gegenübergestellt. So wird schnell klar, wo das Bike besonders überzeugt – und in welchen Bereichen du mit Kompromissen leben musst.
- Sehr hohe Reichweite dank großem 940-Wh-Samsung-Akku
- Angenehme und organische Motorunterstützung durch guten Drehmomentsensor
- Vollfederung und Fat-Reifen sorgen für extrem hohen Fahrkomfort
- Stabile und saubere Verarbeitung ohne sichtbare Schweißnähte
- Kräftiger Motor mit 68 Nm Drehmoment und bis zu 1.000 W Peakleistung
- Sehr gutes Fahrgefühl auf Asphalt, Schotter und schlechten Wegen
- Üppiger Lieferumfang inklusive gutem Werkzeug und Ersatzschrauben
- Auffälliges Design – die fetten Reifen machen das Obsidian zum Blickfang
- Offroad-Modus mit echten 48 km/h
- Hohes Gewicht von 35,2 kg, ohne Motor kaum fahrbar
- Keine Schnellladefunktion, vollständige Ladung dauert ca. 6,5 Stunden
- Fehlende Reflektoren und nicht fest integriertes Rücklicht
- Ersatzteile nur direkt über Mokwheel verfügbar
Fazit: Das Mokwheel Obsidian überzeugt im Test
Das Mokwheel Obsidian ist ein E-Bike für alle, die Komfort, Reichweite und Stabilität klar über Gewicht und Sportlichkeit stellen. Mit starkem Motor, großem Akku, sehr guter Federung und angenehm organischer Unterstützung eignet es sich hervorragend für lange Touren und wechselnde Untergründe. In unserem Test erreicht es eine Bewertung von 88,83 % und gehört damit zu den besten Fatbikes am Markt.
Schwächen wie das hohe Gewicht, Details bei der Verarbeitung oder die fehlende Schnellladefunktion sollte man kennen – sie ändern aber nichts daran, dass das Gesamtpaket stimmig ist. Unterm Strich bekommt man ein sehr komfortables und reichweitenstarkes E-Bike, das genau weiß, was es sein will. Für Tourenfahrer ist das Mokwheel Obsidian eine klare Empfehlung.




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