E-Scooter mit Sitz

Mittlerweile gehören E-Scooter zumindest durch die Leihanbieter wie Lime oder Voi zu unserem Alltag im Straßenverkehr. Nicht ganz so häufig anzutreffen sind derweil E-Scooter mit Sitz. Dabei sind diese im Vergleich nicht unbedingt teurer als andere E-Scooter und haben einige Vorteile. Der Grund dafür, dass diese nicht so oft vertreten sind, ist allerdings dennoch plausibel. Erfahre in diesem Text, was es beim Kauf eines E-Scooters mit Sitz zu beachten gibt.

Die besten E-Scooter mit Sitz im Vergleich

In diesem Abschnitt wollen wir Dir zunächst ein paar Details zu den oben vorgestellten Elektrorollern geben. Zu den besten Herstellen in diesem Gebiet gehört eindeutig eFlux. Das ist auch der Grund, wieso in unserem E-Scooter mit Sitz Vergleich aktuell nur Modelle von eFlux aufgelistet sind. Das Unternehmen hat bereits zahlreiche verschiedene Modelle auf den Markt gebracht und deckt so viele Bedarfsgruppen ab.

eFlux Street 20

In unserem Vergleich haben wir uns für den eFlux Street 20 entschieden, da dieser das ideale Einsteigermodell für E-Scooter mit Sitz-Fans darstellt. Mit einem 500 Watt-Motor ist der eFlux Street 20 mit Straßenzulassung für Geschwindigkeiten von bis zu 20 km/h ausgelegt. Mit rund 38 Kilogramm handelt es sich hierbei um ein besonders schweres und robustes Gerät.

Mit einer Reichweite von 30 km lässt der eFlux Street 20 die meisten E-Scooter ohne Sitz aus der Premiumklasse hinter sich. Erfahrungen zum eFlux Street 20 im Internet weisen allerdings auf eine etwas niedrigere Reichweite in der Realität hin. Besonders praktisch ist am eFlux Street 20, dass der Sattel auch wieder abgenommen werden kann, sodass das Modell auch für den sportlicheren E-Scooter-Fahrer infrage kommt. Die maximal zulässige Zuladung beläuft sich auf 100 Kg.

eFlux Street 40

Auch der eFlux Street 40 ist ein guter E-Scooter mit Sitz für diejenigen, die ein wenig mehr wollen als das, was der eFlux Street 20 bietet. Daher belaufen sich die Kosten hierfür auf rund 100 Euro mehr. Der Unterschied der beiden Modelle ergibt sich vor allem durch den deutlich leistungsstärkeren Motor mit 800 Watt Nennleistung. So sind Geschwindigkeiten bis zu 35 Km/h möglich. Zudem ist der eFlux Street 40 auch für etwas kräftigere Fahrer ausgelegt. Die maximale Tragelast liegt nämlich bei 110 Kg.

eFlux Vision X2

Hierbei handelt es sich um einen Premium E-Scooter der Marke eFlux. Der eFlux Vision X2 ist mit einem kräftigen 1500 Watt-Motor ausgestattet. Das sorgt für eine maximale Geschwindigkeit von bis zu 45 km/h, während auch die Reichweite mit 50 Kilometern extrem stark ist. Hierfür ist vor allem der 20 Ah Lithium-Ionen-Akku verantwortlich. Mit aktuell rund 1.299,00 € ist dieses Modell zwar deutlich kostspieliger, allerdings qualitativ auch sehr hochwertig.

E-Scooter mit Sitz und ohne Sitze: Was sind die Unterschiede?

Worin liegen eigentlich die Unterschiede zwischen einem E-Scooter mit Sitz und einem ohne Sitz? Tatsächlich liegen die Unterschiede nämlich längst nicht nur im Sitz. Die größten Unterschiede sind folgende:

  • E-Scooter mit Sitz gelten nicht als Elektrokleinstfahrzeuge.
    • Du benötigst daher je nach Modell mindestens einen Mofa-Führerschein
    • Es gilt eine Helmpflicht
  • E-Scooter mit Sitz benötigen Blinker und Rückspiegel
  • Maximale Nennleistung beträgt 4.000 Watt

Die Unterschiede ergeben sich also vor allem in der Leistung und der damit einhergehenden rechtlichen Einordnung.

Was muss ich bei einem E-Scooter mit Sitz beachten?

Da E-Scooter mit Sitz nicht als Elektrokleinstfahrzeuge gelten, musst Du also im Besitz eines Führerscheins sein. Je nach maximal möglicher Geschwindigkeit benötigst Du eine andere Führerscheinklasse:

  • 20 km/h: Mofa-Führerschein, ab 15 Jahren
  • 25 km/h: Mofa-Führerschein, ab 15 Jahren
  • 45 km/h: Führerscheinklasse AM, ab 16 Jahren

Zudem darfst Du einen E-Scooter mit Sitz nicht ohne Helm fahren. Wie beim klassischen E-Scooter benötigst Du zudem ein Kennzeichen und einen Versicherungsschutz.

Welche Vorteile hat ein E-Scooter mit Sitz?

Gerade bei längeren Fahrten kann es durchaus von Vorteil sein, sich auf einem E-Scooter während der Fahrt auch mal hinsetzen zu können. So kann es auch gesundheitlichen Gründen für einige FahrerInnen auch schwierig sein, eine längere Zeit im Stehen zu verbringen. Auch wenn E-Scooter vor allem für kurze Strecken genutzt werden, kann es durchaus mal notwendig sein, eine längere Strecke mit dem E-Scooter zurücklegen zu müssen.


Burak sieht in der grünen Mobilität mehr als nur einen einfachen Hype. Stattdessen glaubt er an eine Zukunft mit zahlreichen Fortbewegungsmitteln, die deutlich klimaneutraler für lange Strecken ausgelegt sind als das klassische Auto.