Zusammenfassung
Verarbeitung
98 %
Motor
87 %
Alltag
88 %
Fahrverhalten
85 %
Sicherheit
81 %
Konnektivität
91 %
Pure Advance Flex kaufen

Der Pure Advance Flex will alles besser machen: Einzigartiges Design, hochwertige Verarbeitung und smarte Features – das verspricht der britische Hersteller Pure Electric.

Doch hält der E-Scooter, was er verspricht? Wir haben den Pure Flex über mehrere Wochen im Alltag getestet und durch unser standardisiertes Testverfahren gejagt. Das Ergebnis: 91 % Gesamtwertung. Was dahintersteckt, erfährst du in diesem ausführlichen Testbericht.

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Pure Advance Flex im Test
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Pure Advance Flex im Test
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Pure Advance Flex – Die wichtigsten technischen Daten

Bevor wir in den eigentlichen Test einsteigen, werfen wir einen Blick auf die technischen Eckdaten des Pure Advance Flex. Die Tabelle unten gibt dir einen schnellen Überblick – und direkt vorab: Wer hier nackte Leistungszahlen erwartet, wird auf den ersten Blick vielleicht überrascht sein.

Pure Advance Flex
Pure Advance Flex
Akkukapazität (Wh)342 Wh
AppiOS, Android
Bremse hintenElektrobremse
Bremse vorneTrommelbremse
DisplayTempo, Modus, Akkustand
Elektrische Bremse
Federung hinten
Federung vorne
Schaltung / GasDaumengas
Spitzenleistung924 W
Testreichweite38 km
WasserdichtigkeitIPX5
WegfahrsperrePer App
Listenpreis999,00 €

Denn der Pure Advance Flex setzt auf ein 36-Volt-System – eine Technologie, die in der E-Scooter-Welt eigentlich als Einstiegsklasse gilt. Viele Konkurrenten fahren längst mit 48 V und bieten damit mehr Reserven bei Steigungen und höheren Geschwindigkeiten. Auch die Nennleistung von 500 W klingt zunächst nicht nach Premium – zumal die Peak-Leistung von 924 W im Vergleich zu anderen Modellen in dieser Preisklasse eher im Mittelfeld liegt. Hinzu kommt: Der Flex ist und bleibt ein kompakter Stadtscooter. Wer einen Scooter für lange Touren oder anspruchsvolles Gelände sucht, ist hier falsch.

Aber genau das ist der Punkt – und das macht den Pure Advance Flex so interessant: Pure Electric hat diesen Scooter nicht für die Autobahn gebaut, sondern für die letzte Meile. Ultrakompakt zusammengefaltet, mit nur 16,2 kg noch halbwegs tragbar und dank des einzigartigen Faltmechanismus in Sekunden verstaut – im Auto, in der Bahn, im Büro. Genau das ist die Stärke dieses Modells, und genau daran muss er sich messen lassen.

Pure Advance Flex im Test – So gut ist die Verarbeitung

Direkt beim Auspacken wird klar: Pure Electric hat beim Advance Flex nicht gespart. Der Scooter fühlt sich hochwertig an, sieht verdammt gut aus und hebt sich deutlich von der breiten Masse der E-Scooter ab. Das Design ist einzigartig – Pure geht hier einen eigenen Weg, der sich wohltuend von den vielen generischen Scootern auf dem Markt unterscheidet.

Der Pure Advance Flex überzeugt im Test mit einer top Verarbeitung
Der Pure Advance Flex überzeugt im Test mit einer top Verarbeitung

Die Lackierung ist komplett und in einer hochwertigen Qualität aufgetragen. Auch nach mehreren Wochen im Testeinsatz konnten wir keine Abplatzer, Blasen oder Unebenheiten feststellen. Unter dem Lack stecken hochwertige Materialien – der Rahmen wirkt solide und verwindungssteif, nichts klappert oder knarzt. Überraschenderweise ist auch das Trittbrett extrem solide und lässt keine ungewollten Geräusche von sich – das ist sehr gut!

Pure setzt beim Advance Flex auf Markenkomponenten, was man an der Qualität einzelner Bauteile deutlich merkt. Das hochwertige Display liefert eine klare, gut ablesbare Anzeige – auch bei direkter Sonneneinstrahlung. Die 10-Zoll-Tubeless-Reifen runden das Gesamtbild ab und sorgen schon vor der ersten Fahrt für Vertrauen.

Die Variabilität des Pure Advance Flex trübt nicht die Qualität
Trotz hoher Variabilität überzeugt der Pure Flex bei der Verarbeitung

Die Tragkraft von 120 kg liegt im soliden Mittelfeld und reicht für die allermeisten Fahrer locker aus. Gerade für die Fahrten in der Stadt ist diese Tragfähigkeit aus Sicht unserer Redaktion mehr als ausreichend.

Beim Wetterschutz gibt sich der Advance Flex ebenfalls keine Blöße: IPX5 beim Wasserschutz und IP6X beim Staubschutz bedeuten, dass du auch bei Regen und auf staubigen Wegen keine Angst um deinen Scooter haben musst.

Unser Fazit zur Verarbeitung: Mit 98,4 % erzielt der Pure Advance Flex hier eine nahezu perfekte Wertung. In dieser Kategorie gehört er zum Besten, was wir bisher getestet haben.

Verarbeitung
98 %

Der Motor des Pure Advance Flex präsentiert sich als spaßiger Geselle

Im Pure Advance Flex arbeitet ein 500-Watt-Motor mit einer Peak-Leistung von 924 Watt. Das klingt auf dem Papier nicht nach einem Renngerät – und genau so fährt er sich auch. Der Advance Flex ist kein Scooter für Adrenalinjunkies, sondern für smarte Pendler.

Der Motor des Pure Advance Flex befindet sich im Hinterrad
Der Motor des Pure Advance Flex befindet sich im Hinterrad

Die Maximalgeschwindigkeit liegt bei 22 km/h – damit bleibt der Advance Flex knapp unter der in Deutschland erlaubten Obergrenze. In der Praxis reicht das für den Stadtverkehr vollkommen aus. Die Steigleistung von 19 % ist solide: Moderate Steigungen nimmt der Scooter ohne spürbaren Leistungsverlust. An richtig steilen Anstiegen muss man aber etwas Geduld mitbringen. In unserem Test hat uns der Flex trotz der vergleichsweise geringen Leistung dennoch überraschen können.

Besonders positiv: aufgefallen im Test ist, dass es keinen Leistungseinbruch gibt. Das heißt, dass auch bei sinkendem Akkustand konstant Leistung zur Verfügung steht – nur bei fast leerem Akku fehlt spürbar die Leistung.

Das kennen wir von anderen E-Scooter aus unseren Tests durchaus anders. Außerdem ist der Motor angenehm leise. Selbst bei voller Fahrt hört man kaum etwas. Fußgänger bemerken dich hier eher nicht – also immer brav die Klingel verwenden! 🛎️

Die Boardspannung von 36 V ist für einen Urban-Scooter Standard. Wer mehr Leistungsreserven sucht, müsste zu einem 48-V-Modell aus einer höheren Klasse greifen – diese haben dann mehr Leistung aber kommen nicht mit der entsprechenden Flexibilität.

Unser Fazit zum Motor: Für den urbanen Einsatz bringt der Advance Flex mehr als genug Leistung mit. Leise, konstant und effizient – genau das, was ein Pendler-Scooter braucht.

Motor
87 %

Der Pure Advance Flex überzeugt im Test bei der Alltagstauglichkeit

Hier zeigt der Pure Advance Flex eine seiner größten Stärken: Mit nur 16,2 kg ist er für seine Ausstattung erstaunlich leicht. In Kombination mit dem einfachen Klappmechanismus und den kompakten Maßen wird er zum idealen Begleiter für die letzte Meile – ob in der Bahn, im Bus oder im Büro.

Dank der kompakten Bauweise ist der Pure Advance Flex perfekt fürs Auto
Dank der kompakten Bauweise ist der Pure Advance Flex perfekt fürs Auto

Die Normreichweite gibt Pure mit 52 km an. In unserem standardisierten Reichweitentest kamen wir auf realistische 38 km – ein Wert, der sich im Alltag durchaus sehen lassen kann. Für die meisten Pendlerstrecken reicht das locker für Hin- und Rückfahrt.

Die Ladedauer von 6 Stunden ist allerdings nicht gerade rekordverdächtig. Über Nacht laden ist hier Pflicht. Wer den Scooter tagsüber im Büro nachladen möchte, sollte sich darauf einstellen, dass er erst am Nachmittag wieder voll ist. Ein Schnellladegerät wäre hier ein willkommenes Zubehör gewesen.

Und trotz der extrem guten Portabilität gibt es doch einen wichtigen Kritikpunkt: Der Akku ist nicht entnehmbar. Wer in einer Wohnung im dritten Stock ohne Aufzug wohnt, muss also den ganzen Scooter zum Laden hochtragen. Wer sich hieran stört, sollte sich die verschiedenen E-Scooter mit Wechselakku anschauen – hierzu gehört etwa der ausgezeichnete ePowerFun ePF-2 Pro.

Auch aufgrund der Bauart fallen die beiden Trittbretter vergleichsweise kleine aus. Dafür ist die Ergonomie hier überraschend gut. Aus meiner Sicht müssten Fahrer mit großen Füßen hier einen kleinen Kompromiss eingehen. Für die meisten Nutzer reicht die Fläche aber aus, um bequem zu stehen.

Pure Advance Flex Test: Kompakte Trittrbritter beachten
Die Trittbretter des Pure Flex sind vergleichsweise klein

Unser Fazit zur Alltagstauglichkeit: Der Advance Flex ist ein kompakter, leichter Pendler-Scooter mit solider Reichweite. Abzüge gibt es für die lange Ladedauer und den fest verbauten Akku. Mit einer Bewertung von 89,2 % kann der Pure Advance Flex hier voll überzeugen.

Alltag
89 %

Agiles und sportliches Fahrverhalten beim Pure Advance Flex

Der Pure Advance Flex fährt sich sportlich und macht Spaß. Der Antritt ist sportlich – der Scooter beschleunigt zügig und direkt, ohne dabei aggressiv zu wirken. Dank Zero Start setzt er sich auch aus dem Stand in Bewegung, ohne dass du vorher antreten musst. Praktisch an Ampeln und Kreuzungen.

Der Fahrkomfort ist hoch – die 10-Zoll-Tubeless-Reifen schlucken kleinere Unebenheiten zuverlässig. Zudem nehmen die Trittbretter selbst einen Großteil der Schläge effektiv auf. Insgesamt ist die Federung auf einem guten Niveau. Auf Kopfsteinpflaster oder stark beschädigten Radwegen spürst du die Schläge deutlich. Hier hätten wir uns eine hochwertigere Federung gewünscht, wie sie etwa Konkurrenten in dieser Preisklasse bieten.

Der Pure Flex hat keine Federung
Der Pure Advance Flex hat keine dedizierte Federung

Dafür ist bei diesem kompakten E-Scooter die Fahrstabilität auf einem überraschend hohen Niveau. Auch bei höheren Geschwindigkeiten fühlt sich der Scooter sicher und berechenbar an. Das Kurvenverhalten ist stabil, der niedrige Schwerpunkt und die breiten Reifen sorgen für guten Grip. Die Ergonomie bewerten wir als mittel: Die Lenkerhöhe passt für die meisten Fahrer, könnte aber für besonders große Personen etwas knapp werden. Bereits mit 178 cm hätte ich mir etwas mehr Spielraum gewünscht.

Unser Fazit zum Fahrverhalten: Sportlich, stabil und mit viel Fahrspaß – der Advance Flex liefert im Test ein überzeugendes Fahrerlebnis. Die normale Federung verhindert eine noch bessere Wertung.

Fahrverhalten
85 %

Pure Advance Flex im Test: Gute Sicherheitsfeatures mit kleinen Schwächen

Beim Thema Sicherheit zeigt der Pure Advance Flex ein gemischtes Bild. Fangen wir mit dem Positiven an:

Der Scooter kommt mit Blinkern vorne und hinten – ein Feature, das im Jahr 2026 eigentlich Standard sein sollte, es aber leider immer noch nicht überall ist. Dazu gibt es ein Bremslicht, das beim Bremsen automatisch aufleuchtet. Sichtbarkeit im Straßenverkehr? Check.

Pure Advance Flex Blinker
Der Pure Advance Flex hat vorne und hinten verbaute Blinker

Vorne arbeitet eine Trommelbremse, hinten eine elektronische Bremse. Die Kombination funktioniert im Alltag ordentlich:

  • Der kombinierte Bremsweg liegt bei 3,41 Metern aus voller Fahrt – ein guter Wert.
  • Die Vorderbremse allein kommt auf 3,44 Meter
  • Die Hinterbremse auf 4,87 Meter.

Die Dosierbarkeit ist fein – du kannst die Bremskraft sauber regulieren, ohne dass das Rad abrupt blockiert.

🚨 Feingefühl bei der Vorderradbremse gefragt

Im Test habe ich mich mit dem Pure Advance Flex einmal überschlagen. Wie habe ich es geschafft? Recht einfach, ich habe bei Nacht – Kamera in der Hand – die Vorderradbremse mit einer Hand straff gezogen.

Hier also aufgepasst, denn beim Pure Flex verlagert sich das Gewicht schnell nach vorne und sorgt dank des Schwerpunkts für einen schnellen – und wahrscheinlich – ungewollten Überschlag.

Was uns weniger überzeugt: Es gibt keine elektronische Zusatzbremse als drittes Bremssystem. Gerade bei Nässe hätten wir uns hier ein zusätzliches Sicherheitsnetz gewünscht. Das Frontlicht bewerten wir als ausreichend hell – es reicht, um gesehen zu werden, leuchtet den Weg aber nicht besonders gut aus. Gerade in unserem Testvideo kannst du die Ausleuchtung bei Nacht gut sehen.

Für dunkle Straßen ohne Beleuchtung wäre eine stärkere Lampe wünschenswert. Gleiches gilt für das Hecklicht, das ebenfalls nur auf normalem Niveau leuchtet.

Frontlicht Pure Advance Flex
Das Frontlicht des Pure Advance Flex ist nicht extrem hell, reicht aber im Straßenverkehr

Unser Fazit zur Sicherheit: Blinker, Bremslicht und gute Bremswege sind solide Grundlagen. Die fehlende Zusatzbremse und die durchschnittliche Beleuchtung kosten aber wertvolle Punkte. Mit 85,2 % fällt die Bewertung aber sehr positiv aus und spiegelt unseren Eindruck hervorragend wieder.

Sicherheit
85 %

Der Pure Advance Flex setzt auf die klassische Streetbooster App

Die Pure Electric App macht vieles richtig. Die Einrichtung ist einfach – Bluetooth-Pairing starten, Scooter koppeln, fertig. Kein umständliches Registrieren, keine endlosen Ladezeiten. Die Verbindung steht stabil und bricht im Test nicht ab.

In der App hast du Zugriff auf alle wichtigen Daten: Geschwindigkeit, Akkustand und Reichweite werden übersichtlich angezeigt. Firmware-Updates lassen sich direkt über die App installieren – so bleibt dein Scooter immer auf dem neuesten Stand.

Besonders gut gefällt uns die Wegfahrsperre mit Zugangsschutz. Per PIN-Code kannst du den Scooter über die App sperren – ein wichtiges Sicherheitsfeature, das leider nicht jeder Hersteller bietet. Der Zero Start lässt sich ebenfalls bequem über die App aktivieren oder deaktivieren.

Die User Experience der App bewerten wir mit der Schulnote 3 – die Oberfläche ist aufgeräumt, die Verbindung dauert und Funktionen wie beim Segway Max G3D sucht man hier vergebens.

Insgesamt ist die App gut und passend zum Scooter. In der Praxis wirst du hier 1-2 Mal rumspielen und anschließend nicht mehr darauf zugreifen – so zumindest meine Erfahrung mit E-Scooter-Apps. Dank der Funktionen erhält die App bei uns 90 % im Testverfahren.

App
90 %

Fazit

Der Pure Advance Flex ist ein herausragender Urban-Scooter, der in fast allen Kategorien überzeugt. Wer einen leichten, kompakten und hochwertig verarbeiteten E-Scooter für den täglichen Pendelweg sucht, wird hier fündig. Die nahezu perfekte Verarbeitung und die exzellente App setzen Maßstäbe in dieser Preisklasse.

👍 Das hat uns gefallen
  • Herausragende Verarbeitung mit einzigartigem Design
  • Nur 16,2 kg – leicht und kompakt
  • Leiser Motor ohne Leistungseinbruch
  • Blinker vorne & hinten für mehr Sichtbarkeit
  • Exzellente App mit Wegfahrsperre
  • Zero Start für komfortables Anfahren
  • Guter Bremsweg (3,41 m kombiniert)
👎 Das hat uns weniger gefallen
  • Akku nicht entnehmbar
  • Kleine Trittbrettfläche
  • Federung nur durchschnittlich
  • Durchschnittliche Beleuchtung

Der Pure Advance Flex eignet sich ideal für Pendler und Stadtfahrer, die einen zuverlässigen, gut verarbeiteten E-Scooter mit smarten Features suchen. Wer maximale Leistung oder Offroad-Tauglichkeit braucht, sollte sich in einer höheren Scooter-Klasse umschauen. Für den urbanen Alltag gibt es aktuell aber kaum einen besseren Begleiter. Und gerade für das Auto ist der Pure Advance Flex perfekt geeignet.

Testergebnis
91 %
April 2026

Seb ist „der Techniker“ unter den Scooterianern. Als Berliner weiß er auf alle Fragen zum Thema E-Scooter eine Antwort, die mit „Ick gloob…“ anfängt. Neben der E-Mobilität ist Seb begeisterter Radfahrer.

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