499 Euro, 15,9 Kilogramm, 1.200 Watt Spitzenleistung: Mit dem ePF-SKATE schickt ePowerFun ein neues Einstiegsmodell auf die Straße – gebaut für die letzte Meile zwischen Haustür, Bahnhof und Büro. Genau so haben wir ihn im ePF-SKATE Test auch bewertet: nach unserem Last-Mile-Profil, das Kompaktheit, Wendigkeit und Tragbarkeit höher gewichtet als die maximale Reichweite.
Am Ende stehen 90 Prozent. So viel Ausstattung auf so wenig Gewicht bringt in unserer Datenbank kein zweiter Scooter zusammen: 1.200 Watt Spitzenleistung, volle Beleuchtung mit Blinkern und Markenkomponenten bei 15,9 Kilogramm. Der Haken sitzt an einer Stelle, die man nicht sofort erwartet – ausgerechnet beim Gewicht. Wie gut dieser E-Scooter wirklich ist, zeigen wir dir im ePF-SKATE Test.

Technisch ist der ePF-SKATE kein abgespecktes Sparmodell, sondern eine verkleinerte Version dessen, was ePowerFun auch im ePF-3 verbaut: 48-Volt-System, Hobbywing-Leistungselektronik, Tubeless-Reifen mit selbstreparierender Geleinlage, 60-Lux-Scheinwerfer, Blinker vorne wie hinten. Gespart wird an Größe, Akku und Zuladung – nicht an der Ausstattung.
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Die technischen Daten des ePowerFun ePF-SKATE
Der erste Eindruck ist vor allem einer: Der SKATE ist klein. Mit 107 Zentimetern Länge und 53 Zentimetern Höhe im zusammengeklappten Zustand passt er dorthin, wo ein ePF-3 schlicht im Weg steht – Kofferraum, Flur, Platz unter dem Schreibtisch. Und die 15,9 Kilogramm trägst du eine Treppe hoch, ohne danach eine Pause zu brauchen.
Verarbeitet ist er dabei so, wie man es von ePowerFun kennt: keine sichtbaren Kabel, saubere Spaltmaße, nichts, was beim Anheben klappert. Die Lackierung ist vollständig und gleichmäßig, die Materialqualität liegt über dem, was in dieser Preisklasse sonst üblich ist.

Interessanter als die Optik ist die Komponentenliste. ePowerFun greift auch beim günstigsten Modell auf dieselbe Leistungselektronik von Hobbywing zurück, die im ePF-2 PRO und im ePF-3 für das feinfühlige Ansprechverhalten sorgt. Der Akku setzt auf 21700er Zellen, die Reifen sind tubeless mit selbstreparierender Geleinlage. Dafür gibt es in unserer Verarbeitungswertung die volle Punktzahl für Markenkomponenten – eine Kategorie, in der Scooter dieser Preisklasse sonst zuverlässig Punkte liegen lassen.
Unsere Highlights aus dem Datenblatt:
Was in der Aufzählung fehlt, ist der Wechselakku: Der SKATE lädt immer als ganzer Scooter, und das dauert rund fünf Stunden. Dazu sind die 110 Kilogramm Zuladung der niedrigste Wert, den ePowerFun derzeit im Programm hat. Wie schwer beides im Alltag wiegt, klären wir im Kapitel zur Alltagstauglichkeit.
Hier findest du die wichtigsten Daten noch einmal kompakt:

| Akku wechselbar | |
| Akkukapazität (Ah) | 9 Ah |
| Akkukapazität (Wh) | 432 Wh |
| Akkuspannung | 48 V |
| App | iOS, Android |
| Bereifung | Tubeless |
| Bremse hinten | Elektrische Motorbremse mit Rekuperation |
| Bremse vorne | Trommelbremse |
| Display | Tacho, Akku, Modus, Powermeter |
| Elektrische Bremse | |
| Federung hinten | |
| Federung vorne | |
| Gewicht | 15,9 kg |
| Ladezeit | 5 h |
| Lenker verstellbar | |
| Max. Belastung | 110 kg |
| Max. Geschwindigkeit | 22 km/h |
| Maße (H x B x L) | 107 x 56 x 116,5 cm (LxBxH) |
| Nennleistung | 500 W |
| Reichweite | 45 km |
| Reifendurchmesser | 9 Zoll |
| Schaltung / Gas | Daumengas |
| Spitzenleistung | 1.200 W |
| Steigleistung | 30 % |
| Testreichweite | 33 km |
| Wasserdichtigkeit | IP65 |
| Wegfahrsperre | NFC-Schlüsselkarte + App |
| Listenpreis | 499,00 € |
Die Verarbeitung des ePF-SKATE im Test: hochwertig und kompakt gebaut
Auch beim kleinsten Modell geht ePowerFun einen eigenen Weg. Das flache Trittbrett und die schlanke Lenkstange machen den SKATE optisch eindeutig zum jüngsten Mitglied der Familie, ohne dass er billig wirkt. Die Gummierung des Trittbretts sitzt bombenfest, ohne die Ecken, die sich bei günstigen Scootern nach ein paar Wochen gerne hochstellen. Die Dichtungen an der Akkueinheit sind sauber gesetzt – das passt zum angegebenen IP65-Schutz.
Die Lackierung ist wie immer bei ePowerFun hervorragend: gleichmäßig, vollständig, auch an den Stellen, an denen andere Hersteller gerne mal rohes Aluminium stehen lassen.

Wo der ePF-SKATE in der Verarbeitung Punkte liegen lässt
Drei Abzüge stehen in dieser Kategorie – und alle drei sind Folgen der kompakten Bauweise:
- Die 110 Kilogramm Zuladung sind der schwächste Wert im ePowerFun-Programm. Für einen E-Scooter, der für die letzte Meile konzipiert ist, ist das ein guter Wert.
- Beim IP65-Schutz steht die 6 für Staub, die 5 für Wasser. IPX5 liegt eine Stufe unter dem IPX6 der Spitzenmodelle ist aber für einen E-Scooter dieser Klasse hervorragend.
- Das Display zeigt Geschwindigkeit, Fahrmodus, Powermeter sowie Licht- und Blinkerstatus – mehr nicht. Alles Weitere läuft über die App.
Die 9-Zoll-Reifen dagegen, die wir einem Langstreckenmodell ankreiden würden, sind für ein Last-Mile-Gerät genau richtig dimensioniert – dafür gibt es die volle Punktzahl. Am Ende bleibt eine Bewertung von 94,8 Prozent und damit ein hervorragendes Ergebnis.

Beim Antrieb spart ePowerFun ausgerechnet nicht
Der Motor ist die eigentliche Überraschung bei diesem E-Scooter. 500 Watt Nennleistung, 1.200 Watt Spitze – das ist exakt der Wert, den auch der ePF-2 PRO liefert. Nur steckt er hier in einem Scooter, der knapp sieben Kilogramm weniger wiegt. Das Leistungsgewicht ist damit das beste, das ePowerFun derzeit anbietet.

Gemessen haben wir 22 km/h – den gesetzlichen Toleranzrahmen reizt ePowerFun wie gewohnt aus. Dazu kommt der Zero Start: Du musst nicht antreten, der Scooter zieht aus dem Stand los. Bei 1.200 Watt Spitzenleistung tut er das auch dann souverän, wenn es direkt bergauf geht.
Zero Start bei ePowerFun
Bei Auslieferung des E-Scooters ist der Zero Start nicht aktiviert. Die Funktion kannst du aber in der ePowerFun App aktivieren und dann bleibt sie auch aktiv.
30 Prozent Steigung – auch mit halbem Akku
Am Berg hat uns der SKATE am meisten überrascht. 30 Prozent Steigung schafft ein Gerät dieser Größe normalerweise nicht, und schon gar nicht ohne zu stottern. Verantwortlich dafür ist die 48-Volt-Systemspannung – sie sorgt dafür, dass auch bei halb leerem Akku noch genug Spannung im System anliegt. Den typischen Leistungseinbruch günstiger E-Scooter zum Ende der Ladung gibt es hier schlicht nicht. Wettbewerber wie der Trittbrett Kalle haben hier spürbar weniger Leistung.
Dazu arbeitet der Motor angenehm leise. Unterm Strich fehlt in keiner einzigen Unterkategorie ein Punkt: 100 Prozent.

Der ePowerFun ePF-SKATE im Test: handliches und stabiles Fahrverhalten
Der SKATE fährt sich handlich. Er liegt stabil auf der Straße, bleibt in Kurven stabil und zieht dank des kräftigen Heckantriebs sportlich an. Nervös wird er dabei nicht – bei einem so kurzen Radstand ist das keine Selbstverständlichkeit. Die Griffe liegen gut in der Hand, und die Lenkerhöhe passt auch für größere Fahrer, lässt sich aber nicht verstellen.
Die Federungsarbeit übernehmen im Wesentlichen die 9-Zoll-Tubeless-Luftreifen. Sie schlucken kleines Kopfsteinpflaster und abgesenkte Bordsteine zuverlässig, solange du innerorts unterwegs bist. Auf Schotter oder längeren Feldwegen merkst du dagegen deutlich, dass hier weniger Reserve zur Verfügung steht als bei den großen Modellen.

Warum wir beim Komfort nur „mittel“ vergeben
Wir bewerten die getesteten E-Scooter nicht gegen den Preis, sondern gegen den Gesamtmarkt – und da liegt die Messlatte hoch. Der ePF-PULSE+ hat vorne eine Federschwinge, der ePF-2 PRO eine verstellbare Heckfederung. Beides bekommst du beim SKATE nicht, und beides würde ihn auch schwerer machen.
Versteh das bitte nicht falsch: Auf den Strecken, für die dieser Scooter gebaut ist, wirst du damit glücklich. Ein Komfortgerät für lange Touren ist er nicht, und das will er auch gar nicht sein.
Alles andere steht auf Bestwertung: Fahrstabilität, Kurvenverhalten, Ergonomie, Antritt, Zero Start. Und weil auf der letzten Meile Wendigkeit und Antritt mehr zählen als Federungskomfort, gewichtet unser Last-Mile-Maßstab genau diese Eigenschaften höher. Trotz der beiden Abzüge bleiben deshalb 94,0 Prozent stehen.

Der ePF-SKATE überzeugt im Test mit einer hervorragenden Alltagstauglichkeit
ePowerFun gibt für den ePF-SKATE bis zu 45 Kilometer an. Diese Zahl entsteht unter Optimalbedingungen: 75 Kilogramm Fahrergewicht, ebene Strecke, 25 Grad, 20 km/h Durchschnitt. Auf unserer festen Verbrauchsstrecke sah das anders aus – wir haben 33 Kilometer gemessen.
Das sind 26,7 Prozent unter der Werksangabe. Wir haben den E-Scooter insgesamt mit unserem Kamerazubehör und Fahrer mit knappen 100 kg belastet. Folglich ist diese Abweichung keine Katastrophe, aber ein Fakt den du kennen solltest.
Was 33 Kilometer auf der letzten Meile bedeuten
Absolut betrachtet ist das Platz 34 in unserer Reichweitentabelle. Für das Einsatzprofil, nach dem wir den SKATE bewerten, gibt es trotzdem die volle Punktzahl: Unser Last-Mile-Maßstab setzt die Bestwertung bei 30 Kilometern an, und die knackt er.
Das ist keine Gefälligkeit, sondern die Logik des Profils. Wer einen Scooter für die Strecke zwischen Haustür, Bahnhof und Büro kauft, fährt selten mehr als zehn Kilometer am Stück – damit kommst du drei Tage weit, bei fünf Kilometern eine ganze Arbeitswoche. Die Abweichung zur Werksangabe kostet den SKATE hier also keine Punkte. Kennen solltest du sie trotzdem.
Denn sie heißt auch: Eine Wochenendtour ins Umland ist mit 33 Kilometern und fünf Stunden Ladezeit nicht drin. Wer das vorhat, greift zum ePF-3 mit seinen gemessenen 81 Kilometern – und trägt dafür acht Kilogramm mehr.
Das Gewicht ist Stärke und größter Abzug zugleich
Gegen die großen Modelle spielt der SKATE seine Stärke aus: 15,9 Kilogramm – fast acht Kilogramm weniger als der ePF-3, knapp sieben weniger als der ePF-2 PRO. Treppenhaus ohne Aufzug, Regionalbahn, Kofferraum, Büro: Genau dafür ist der Scooter gebaut.
Und trotzdem ist ausgerechnet das Gewicht sein größter Einzelabzug in dieser Kategorie. Unser Last-Mile-Maßstab vergibt die volle Punktzahl erst bei 12 Kilogramm – weil ein Gerät für die letzte Meile im Zweifel einhändig die Treppe hochgeht. Der SKATE holt dort nur gut die Hälfte der möglichen Punkte.
Das ist der Preis für die Ausstattung: 48-Volt-System, 432-Wh-Akku, 1.200 Watt Spitzenleistung und ein robuster Rahmen wiegen nun einmal etwas. Wer wirklich das letzte Kilogramm sparen will, landet bei Modellen mit klapprigeren Rahmen oder aus Carbon – gerade letztere kosten signifikant mehr.

Wo sonst noch Punkte liegen bleiben
Nach dem Gewicht ist der fest verbaute Akku der größte Abzug. Gerade bei einem Scooter, den du ohnehin ständig trägst, wäre ein Wechselakku das schlagende Argument gewesen: Gerät unten abstellen, Akku mit hoch in die Wohnung. So bleibt es beim Laden am kompletten Scooter, und die rund fünf Stunden kosten ebenfalls einen kleinen Abzug.
Dazu kommt das kleine Trittbrett. Bei kurzen Fahrten fällt das nicht auf, bei längeren schon: Die Füße lassen sich kaum umsetzen, und wer große Schuhgrößen trägt, steht nicht besonders komfortabel. Ein Adapter- oder Gepäcksystem gibt es ebenfalls nicht. Der Lieferumfang ist dafür vollständig, und der Klappmechanismus holt die volle Punktzahl.
Unterm Strich stehen 85,1 Prozent – der schwächste Kategoriewert des SKATE. Das liegt nicht an der Reichweite, sondern daran, dass ein Gerät für die letzte Meile bei Gewicht und Handhabung an einem strengen Maßstab gemessen wird.

Sicherheit: starkes Licht, solide Bremswerte – und eine Schwäche
Der SKATE bremst mit zwei voneinander unabhängigen Systemen: vorne eine Trommelbremse, hinten die elektrische Motorbremse mit Rekuperation. Dasselbe Setup wie beim ePF-3 – und wie dort kostet es in unserer Wertung Punkte, weil Scheibenbremsen technisch überlegen sind. In der Praxis funktioniert es besser, als die Datenblattzeile vermuten lässt.
Die Bremswerte im Test
| Bremsung | Bremsweg |
|---|---|
| Vorderbremse | 3,44 m |
| Hinterbremse | 5,01 m |
| Kombiniert | 3,42 m |
Der kombinierte Wert liegt praktisch auf dem Niveau des ePF-3 (3,41 m) – bei einem Scooter, der acht Kilogramm leichter ist und kleinere Räder hat, ist das ein gutes Ergebnis.
Die Hinterbremse allein braucht mit 5,01 Metern deutlich länger. Das ist bei einer reinen Motorbremse zu erwarten und kein Nachteil – immerhin fließt ein Teil der Energie beim Bremsen zurück in den Akku. Die Dosierbarkeit ist fein genug, dass du auch bei Nässe kontrolliert verzögerst, statt das Vorderrad zu blockieren.

Beim Licht macht ePowerFun fast keine Kompromisse
Das Frontlicht leuchtet mit 60 Lux und ist im Winkel verstellbar – derselbe Scheinwerfer wie im großen ePF-3. Dass ein 499-Euro-Scooter so etwas mitbringt, ist alles andere als selbstverständlich.

Blinker gibt es vorne wie hinten, dazu ein Bremslicht. ePowerFun spricht auch beim SKATE von „sechs Blinkern“ – das ist aus unserer Sicht Marketing. Tatsächlich sitzt an jedem Lenkerende ein Blinkerkörper, der nach vorne und nach hinten abstrahlt. Die Funktion ist dadurch nicht schlechter, gut sichtbar bist du in alle Richtungen. Aber sechs Blinker sind es für uns eben nicht.

Das Rücklicht ist ebenfalls hell und kommt mit einem integrierten Bremslicht. Im Straßenverkehr hast du damit keine Probleme gesehen zu werden. Im gesamten Kapitel erzielt der ePF-SKATE eine wirklich gute Bewertung von 88 Prozent.
Die ePowerFun App macht auch beim SKATE, was sie soll
Die App ist dieselbe wie bei den größeren Modellen, und das ist eine gute Nachricht. Die Einrichtung ist unkompliziert: App laden, Scooter koppeln, fertig – kein Account-Zwang, kein Gefrickel mit Bluetooth-Menüs. Die Verbindung stand bei uns über den gesamten Testzeitraum stabil. Beim Funktionsumfang kannst du den Katalog schlicht abhaken:
Was man ehrlich sagen muss: Optisch ist die ePowerFun-App kein Blickfang. Das Design wirkt ein paar Jahre alt. Für die Bedienbarkeit ist das zweitrangig – du findest jede Funktion auf Anhieb, ohne dich durch Untermenüs zu klicken. Uns ist eine schlichte App, die funktioniert, lieber als eine schicke, in der man suchen muss.
Beim SKATE ist sie besonders wichtig, weil das Display nur die Basisdaten zeigt. Alles Weitere – Restreichweite, Kilometerstand, Leistungsaufnahme – wandert aufs Handy.
Einen Punkt lässt auch der SKATE liegen: Es gibt keinen Zugangsschutz für die App. Wer dein Smartphone in die Hand bekommt, kann die Wegfahrsperre deaktivieren. Bei einem Scooter, den man mit einer Hand anhebt und wegträgt, wiegt das schwerer als bei einem Gerät mit 24 Kilogramm. Am Ende stehen 90,5 Prozent.
Für wen eignet sich der ePF-SKATE – und für wen nicht?
Der ePF-SKATE ist kein Alleskönner, und er will auch keiner sein. Er ist für kurze Wege und fürs Tragen gebaut. Bevor wir zur Empfehlung kommen, hier noch einmal alles kompakt:
- 15,9 Kilogramm sind für einen modernen Scooter leicht
- 1.200 W Spitzenleistung
- Bis zu 30 Prozent Steigung möglich
- 60-Lux-Scheinwerfer, Bremslicht und Blinker vorne wie hinten
- 9-Zoll-Tubeless-Reifen mit pannensicherer Geleinlage
- Markenkomponenten trotz 499 Euro Kaufpreis
- Alle Ersatzteile beim Hersteller verfügbar
- Akku fest verbaut
- Kleines Trittbrett, bei großen Schuhgrößen spürbar eng
- Nur 110 Kilogramm Zuladung
- Hinten keine mechanische Bremse
Der ePF-SKATE passt zu dir, wenn …
- du den Scooter regelmäßig tragen musst – Treppenhaus, Bahn, Kofferraum, Büro
- deine Wege typischerweise unter zehn Kilometern liegen und du zu Hause laden kannst
- du trotzdem Leistung willst und nicht am ersten Anstieg stehen bleiben möchtest
- dir volle Beleuchtung mit Blinkern wichtig ist, ohne 800 Euro auszugeben
- dir Ersatzteilverfügbarkeit und Service wichtig sind – ePowerFun liefert hier alle Teile nach
Ein anderes Modell passt besser, wenn …
- du regelmäßig weiter als 30 Kilometer am Stück fährst – dann ist der ePF-3 die richtige Adresse
- du einen Wechselakku brauchst, weil du unterwegs oder im Büro nachladen willst – der ePF-2 PRO hat ihn
- du mehr als 110 Kilogramm auf die Waage bringst oder regelmäßig Gepäck mitnimmst
- dir Federungskomfort wichtig ist – der ePF-PULSE+ hat vorne eine Federschwinge
- du viel auf Schotter- und Feldwegen unterwegs bist
Tipp
Wenn du dich für den ePF-SKATE entscheidest, schau vorher in unseren ePowerFun Gutschein – damit sparst du 10 Euro beim Kauf. Bei einem Scooter, der ohnehin schon am unteren Ende der Preisskala steht, nimmt man das gerne mit.
Fazit: Ein E-Scooter für die letzte Meile auf Stereoiden
Der ePF-SKATE beantwortet eine Frage, die sich in unseren Tests immer wieder stellt: Was nützt der beste E-Scooter, wenn du ihn nicht die Treppe hochbekommst? Für 499 Euro bekommst du 15,9 Kilogramm, 1.200 Watt Spitzenleistung, volle Beleuchtung mit Blinkern, Markenkomponenten und eine Verarbeitung, die sich vor den doppelt so teuren Modellen nicht verstecken muss. Diese Kombination aus Ausstattung und Gewicht bietet in unserer Datenbank kein zweiter Scooter.
Bewertet haben wir ihn nach unserem Last-Mile-Profil, weil er genau dafür gebaut ist: kurze Wege, regelmäßiges Tragen, Kombination mit Bus und Bahn. In diesem Maßstab reichen die gemessenen 33 Kilometer locker.
15,9 Kilogramm sind für einen voll ausgestatteten, modernen E-Scooter wenig, für ein reines Last-Mile-Gerät aber kein Spitzenwert – und genau dort verliert der SKATE in unserer Wertung die meisten Punkte. Dazu kommen der fest verbaute Akku und das kleine Trittbrett.
Insgesamt kann unser der ePF-SKATE überzeugen. Er füllt die Lücke, die die Einstellung des ePF-1 Pro hinterlassen hat. Zudem ist es einer der besten E-Scooter bis 500 €. Und mit einer Gesamtbewertung von 90 Prozent ist es ein hervorragender E-Scooter fürs Geld.
Häufige Fragen zum ePowerFun ePF-SKATE
In unserem Test kommt der ePF-SKATE auf 33 Kilometer. ePowerFun gibt bis zu 45 Kilometer an – allerdings unter Optimalbedingungen mit 75 Kilogramm Fahrergewicht auf ebener Strecke bei 25 Grad.
Nein. Der 432-Wh-Akku ist fest verbaut. Geladen wird immer der komplette Scooter, und das dauert rund fünf Stunden. Wer einen Wechselakku braucht, findet ihn beim ePF-2 PRO.
15,9 Kilogramm. Damit ist er fast acht Kilogramm leichter als der ePF-3 und knapp sieben Kilogramm leichter als der ePF-2 PRO. In unserer Datenbank mit 50 Modellen sind nur drei Scooter leichter – alle drei mit deutlich schwächeren Antrieben und ohne vollständige Beleuchtung. In der Länge misst er 107 Zentimeter, zusammengeklappt ist er nur noch 53 Zentimeter hoch.
Die Entscheidung läuft auf eine einzige Frage hinaus: Musst du den Scooter tragen? Der ePF-SKATE wiegt 15,9 Kilogramm und fährt 33 Kilometer weit. Der ePF-3 wiegt 23,8 Kilogramm und fährt 81 Kilometer weit, kostet dafür aber 300 Euro mehr. Kurze Wege mit Treppen und Bahn: SKATE. Lange Strecken am Stück: ePF-3.
Die zulässige Zuladung liegt bei 110 Kilogramm. Das ist der niedrigste Wert im aktuellen ePowerFun-Programm – der ePF-2 PRO erlaubt 120, der ePF-3 und der ePF-PULSE+ sogar 140 Kilogramm. Wer mit Rucksack und Winterjacke in die Nähe der Grenze kommt, sollte zu einem größeren Modell greifen.




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