Der Segway Ninebot E3 Pro D markiert den Einstieg in das Lineup des Herstellers und erreicht in unserem Test 75,21 % – bewertet nach unserem Urban-Mobility-Profil.
Damit landet er im Mittelfeld, und das hat vor allem einen Grund: Wir sind im Schnitt 24 km weit gekommen. Segway gibt 47 km im Sportmodus an – sogar 55 km im Eco-Modus. Wir haben den E3 Pro D über 80 Testkilometer gefahren und den Akku dreimal komplett leer gemacht – bei 90 kg Zuladung, über Asphalt, Feld- und Waldwege.
Was der Scooter dafür richtig gut macht und für wen sich das Modell trotzdem lohnt, liest du hier.
Unser erster Eindruck: eigenständiges Design, sauber gebaut
Segway macht beim E3 Pro D optisch sein eigenes Ding. Der Rahmen wirkt eigenständig gezeichnet und hebt sich deutlich von den vielen generischen Modellen ab, die wir sonst auspacken. Die Lackierung ist komplett und sauber aufgebracht.

Mit 17,9 kg liegt der E3 Pro D im guten Mittelfeld. An ein Leichtgewicht wie den iScooter i9M mit seinen 14 kg kommt er nicht heran, für einen vollgefederten Scooter mit 368-Wh-Akku geht das Gewicht aber völlig in Ordnung.
Beim Materialmix bleibt es solide statt hochwertig. Alles sitzt fest, nichts klappert, aber die Komponenten stammen durchweg aus Segways eigener Fertigung und nicht von bekannten Zulieferern. Das kennen wir von der Marke.
Die technischen Daten des Segway E3 Pro D im Überblick
Bevor wir in die Einzelkategorien einsteigen, findest du hier alle Spezifikationen auf einen Blick.

| Akku wechselbar | |
| Akkukapazität (Ah) | 10,2 Ah |
| Akkukapazität (Wh) | 368 Wh |
| Akkuspannung | 36 V |
| App | iOS, Android |
| Bereifung | Tubeless-Luftreifen |
| Bremse hinten | Elektronische Bremse |
| Bremse vorne | Trommelbremse |
| Display | 3-Zoll-Display: Tempo, Fahrmodus, Akkustand |
| Elektrische Bremse | |
| Federung hinten | |
| Federung vorne | |
| Gewicht | 17,9 kg |
| Ladezeit | 7 h |
| Lenker verstellbar | |
| Max. Belastung | 100 kg |
| Max. Geschwindigkeit | 20 km/h |
| Maße (H x B x L) | 116,5 x 56,3 x 123,5 cm |
| Nennleistung | 400 W |
| Reichweite | 47 km |
| Reifendurchmesser | 10 Zoll |
| Schaltung / Gas | Daumengas |
| Spitzenleistung | 800 W |
| Steigleistung | 18 % |
| Testreichweite | 24 km |
| Wasserdichtigkeit | IPX5 (Akku IPX7) |
| Wegfahrsperre | Per App |
| Listenpreis | 439,00 € |
Ein Punkt sorgt auch hier für Verwirrung: Segway bewirbt den E3 Pro D mit 800 W. Das ist die Spitzenleistung. Die Nennleistung liegt bei 400 W – und die zählt im normalen Fahrbetrieb. Angetrieben wird das Hinterrad – das ist einer der großen Unterschiede zum Xiaomi Electric Scooter 6.
Der Akku fasst 368 Wh bei 36 V und 10,2 Ah. Segway kombiniert ihn mit der hauseigenen SegRange-Technologie, die die Reichweite über eine effizientere Energieabgabe strecken soll. Daraus leitet der Hersteller 47 km bei 20 km/h und 55 km im Eco-Modus bei 15 km/h ab.
💡 Rechne die Wattstunden gegen, nicht die Werbereichweite
368 Wh sind für einen Urban-Scooter ein ordentlicher, aber kein üppiger Wert. Bei 90 kg Fahrergewicht und durchgehend 20 km/h kommst du damit realistisch auf 20 bis 25 km. Die beworbenen 47 km gelten für 75 kg Last, 25 Grad und ebenen Asphalt.
Wie sich der E3 Pro D gegen die Konkurrenz schlägt, siehst du in unserem großen E-Scooter Test.
Verarbeitung: die stärkste Kategorie im Test
Mit 80,3 % ist die Verarbeitung neben der Sicherheit die beste Kategorie des E3 Pro D. Der Rahmen ist vollständig und hochwertig lackiert, das Design eigenständig, und im Testbetrieb hat sich nichts gelockert.

Was uns besonders gut gefällt: das 3-Zoll-Display. Es zeigt Tempo, Fahrmodus und Akkustand an und bleibt auch bei direkter Sonneneinstrahlung sauber ablesbar – das ist der Punkt, an dem günstige Modelle regelmäßig scheitern. Für die Framework-Spitzenwertung fehlen ihm die zusätzlichen technischen Detaildaten, die etwa der VMAX New VX2 Hub anzeigt.
Bei der Bereifung setzt Segway auf 10-Zoll-Tubeless-Reifen. Die sind spürbar pannensicherer als Schlauchreifen und bieten mehr Aufstandsfläche – für uns die richtige Wahl in dieser Klasse.
Zwei Punkte müssen wir trotzdem monieren. Die zulässige Zuladung liegt bei nur 100 kg. Viele Konkurrenten in dieser Preisklasse erlauben 120 kg, und bei 90 kg Fahrergewicht plus Rucksack wird es hier schon eng. Und beim Wetterschutz bleibt es bei IPX5 für das Gehäuse, der Akku ist mit IPX7 besser geschützt. Für Fahrten im Regen reicht das, dauerhaft stehen lassen solltest du den Scooter draußen aber nicht.
Segway E3 Pro D im Test: Wie stark ist der 400-Watt-Motor?
Der Heckmotor leistet 400 W dauerhaft und 800 W in der Spitze. Im Stadtverkehr reicht das für flottes Mitschwimmen, an längeren Steigungen merkst du die Grenzen. Segway gibt 18 % Steigfähigkeit an – ein realistischer Wert, den viele Billiganbieter deutlich großzügiger angeben.

Positiv ist, dass der Motor leise arbeitet. Ein störendes Summen wie bei vielen günstigen Modellen gibt es nicht. Die Höchstgeschwindigkeit haben wir per GPS gemessen und kommen auf 22,2 km/h – die zulässige Toleranz für ABE-Scooter wird also ausgenutzt.
Der Antritt fällt normal aus. Zum Losfahren brauchst du keinen Anschub, der E3 Pro D beherrscht Zero Start und zieht aus dem Stand an.
💡 So schaltest du die erhöhte Geschwindigkeit frei
Bei der Auslieferung schafft der Segway E3 Pro D erstmal 20 km/h. Sobald du hinterlegst, dass du den E-Scooter in Deutschland benutzt, kannst du die maximale Geschwindigkeit auch auf 22 km/h erhöhen.
Der größte Kritikpunkt betrifft das Verhalten bei niedrigem Akkustand. Ab rund 40 % Restkapazität fällt die Leistung spürbar ab. Auf den letzten Kilometern vor dem Nachladen fährt der Scooter deutlich zäher an, besonders an Steigungen. Bei einem Modell dieser Preisklasse ist das in Ordnung, geht aber besser.
💡 Plane den Leistungseinbruch ein
Wenn dein Arbeitsweg Steigungen enthält, lade den E3 Pro D besser täglich. Unterhalb von 40 % Akku verlierst du am Berg spürbar Tempo – auf ebener Strecke merkst du davon deutlich weniger.
Unterm Strich stehen für die Kategorie Motor 70,8 %. Für die Stadt ausreichend, für hügeliges Gelände oder schwerere Fahrer gibt es passendere Modelle. Gerade der Segway F3 Pro bietet hier nochmal deutlich mehr Leistung.
Fahrverhalten: Was leistet die Elastomer-Federung wirklich?
Der E3 Pro D ist vorne und hinten gefedert, jeweils über Elastomere. Das ist in dieser Preisklasse alles andere als selbstverständlich und hebt ihn klar von ungefederten Modellen ab.

An den Federungskomfort hochwertiger Systeme wie Öldruck-Federgabeln reicht die Elastomer-Lösung nicht heran. Ihren Job macht sie trotzdem ordentlich: Kopfsteinpflaster, Wurzeln und Asphaltflicken filtert sie spürbar weg, und im Zusammenspiel mit den 10-Zoll-Tubeless-Reifen fährt sich der E3 Pro D auf Stadtstrecken angenehm.
Die Grenze zeigt sich bei größeren Schlägen. Wenn du eine Bordsteinkante herunterspringst, ist die Federung am Anschlag und gibt den Stoß durch. Für gelegentliche Kanten reicht es, als Offroad-Ersatz taugt das System nicht.
Segway wirbt für den E3 Pro D mit zwei Fahrhilfen: dem SegRide-Stabilitätssystem und einer Traktionskontrolle (TCS). Ehrlich gesagt: Im Test haben wir von beiden nichts gemerkt. Die Fahrstabilität liegt auf normalem Niveau, das Kurvenverhalten ist stabil und berechenbar, aber einen erkennbaren Effekt der beiden Systeme konnten wir nicht feststellen. TCS ist ab Werk deaktiviert und muss erst über die App eingeschaltet werden.
Zusammen mit einer mittelmäßigen Ergonomie ergeben sich 70,4 % für das Fahrverhalten.
Alltagstauglichkeit: Hier verliert der E3 Pro D im Test die meisten Punkte
Der Klappmechanismus ist eine Einhandlösung und geht nicht ganz so leichtgängig wie bei manchen Konkurrenten. Dafür arbeitet er sehr solide und schnell: einmal entriegeln, Lenkstange umlegen, fertig. Spiel gibt es im verriegelten Zustand nicht.

Zusammengeklappt misst der E3 Pro D 123,5 × 56,4 × 44,5 cm. Das passt in einen normalen Kofferraum und lässt sich unter den Schreibtisch schieben. Für die Bahn ist das Paket mit 17,9 kg grenzwertig, eine Treppe schaffst du damit aber ohne Drama.

Zum Tragen gibt es einen Aufhänger an der Lenkstange, über den sich der geklappte Scooter am Trittbrett einhängen lässt. Eine Kleinigkeit, die den Transport spürbar angenehmer macht.

Reichweitentest: 24 km statt 47 km
Der Reichweitentest ist der Punkt, an dem der E3 Pro D am deutlichsten hinter der Herstellerangabe zurückbleibt. Wir haben den Akku dreimal vollständig entladen und über insgesamt 80 Testkilometer gemittelt.
- Zuladung: 90 kg
- Außentemperatur: rund 20 Grad
- Strecken: asphaltierte Straßen, Feldwege und Waldwege
- Ergebnis: 24 km im Mittel über drei Ladungen
Das sind rund 49 % unter der Herstellerangabe von 47 km – deutlich mehr als die etwa 15 %, die wir über unser gesamtes Testfeld im Schnitt sehen. Ein Teil davon geht auf unser Testprofil: 90 kg Zuladung liegen 15 kg über Segways Messvorgabe, und Feld- und Waldwege kosten mehr Energie als ebener Asphalt. Die Lücke bleibt trotzdem groß.
💡 Unsere Einschätzung der realistischen Reichweite
Rechne mit 24 bis 30 km pro Ladung, je nach Gewicht und Strecke. Wer leichter ist und im Eco-Modus bei 15 km/h fährt, kommt spürbar weiter. Für den täglichen Arbeitsweg unter 12 km pro Richtung reicht das problemlos.
Der Akku ist fest verbaut und war in unserem Test nach 6,5 Stunden wieder voll – Segway gibt rund 7 Stunden an. Das ist lang, für einen Scooter, den du über Nacht lädst, aber verschmerzbar. Interessant ist die Option auf einen externen 184-Wh-Zusatzakku, den Segway ab dem zweiten Halbjahr 2026 anbietet. Damit sollen laut Hersteller 67 km bei 20 km/h drin sein. Getestet haben wir den Zusatzakku nicht.
Das Trittbrett fällt mittelgroß aus, der Lieferumfang ist umfangreich. Am Ende stehen 70,7 % für die Alltagstauglichkeit – die schwächste Kategorie, fast ausschließlich wegen der Reichweite.
Sicherheit: starke Ausstattung, nur eine wirksame Bremse
Vorne sitzt eine Trommelbremse, hinten übernimmt eine elektronische Bremse über den Motor. Diese Kombination hat eine Konsequenz, die du kennen solltest: Es gibt faktisch nur eine mechanisch wirksame Bremse. Deshalb haben wir für Vorderbremse, Hinterbremse und kombinierte Bremsung denselben Wert ermittelt.

Unser Messwert aus 20 km/h: 3,64 m. Das ist ein brauchbarer Wert, der aber hinter dem zurückbleibt, was Modelle mit zwei mechanischen Bremsen liefern – der ePowerFun ePF-2 PRO bremst deutlich kürzer. Was uns gefällt: Die Trommelbremse lässt sich fein dosieren und blockiert nicht. Ein plötzliches Wegrutschen des Vorderrads gab es im Test nicht, und die Trommel arbeitet wartungsfrei und wetterunabhängig.
Bei der Beleuchtung ist der E3 Pro D ordentlich ausgestattet. Der 4-W-Scheinwerfer leuchtet auf durchschnittlichem Niveau – für beleuchtete Stadtstraßen reicht das, auf unbeleuchteten wünschen wir uns mehr. Dazu gibt es ein Bremslicht und Blinker, beides ab Werk und ohne Nachrüstung.


Beim Blinker müssen wir eine Herstellerangabe einordnen. Segway bewirbt „Blinker vorne und hinten“. Tatsächlich sitzen beide Blinker am Lenker und strahlen nach vorne und nach hinten ab. Eigene Blinker am Heck gibt es nicht.

In der Praxis funktioniert das für Verkehrsteilnehmer, die direkt hinter dir fahren. Sobald jemand seitlich versetzt oder dichter auffährt, verdeckt dein Körper die Lenkerblinker teilweise. Ein Heckblinker auf Höhe des Rücklichts wäre die sauberere Lösung. Eine Halterung für das Versicherungskennzeichen und zertifizierte Reflektoren rundum sind vorhanden, die ABE liegt bei.
Mit 81,5 % ist die Sicherheit trotz der Bremsenschwäche die beste Kategorie im Test – die vollständige Lichtausstattung macht viel gut.
App: die Segway Mobility App holt die volle Punktzahl
Die Segway Mobility App ist der klare Höhepunkt des Tests und die einzige Kategorie mit 100 %. Die Einrichtung dauert keine zwei Minuten, die Bluetooth-Verbindung blieb über den gesamten Testzeitraum stabil, und es gibt sie für iOS und Android.
Inhaltlich ist alles da, was wir bewerten: Geschwindigkeit, Akkustand und Restreichweite in Echtzeit, eine funktionierende elektronische Wegfahrsperre, ein Zugangsschutz für die App selbst und Firmware-Updates über die App. Über die App aktivierst du außerdem die Traktionskontrolle.
Dazu kommt ein Feature, das in dieser Preisklasse selten ist: die Einbindung in Apple „Wo ist?“. Damit findest du den Scooter über das Apple-Ortungsnetzwerk wieder, auch ohne aktive Bluetooth-Verbindung zu deinem Handy. Bei Diebstahl ist das ein echter Vorteil.
Die Vor- und Nachteile des Segway E3 Pro D im Test
Alle wichtigen Punkte aus unserem Test noch einmal kompakt zusammengefasst:
- Elastomer-Federung an Vorder- und Hinterachse
- 10-Zoll-Tubeless-Reifen, deutlich pannensicherer als Schlauchreifen
- Segway Mobility App mit Wegfahrsperre, Zugangsschutz und Firmware-Updates
- Apple "Wo ist?" zur Ortung bei Diebstahl
- 3-Zoll-Display, auch bei Sonne gut ablesbar
- Blinker und Bremslicht ab Werk
- Trommelbremse vorne, fein dosierbar und wartungsfrei
- Klappmechanismus solide und ohne Spiel
- Optionaler 184-Wh-Zusatzakku nachrüstbar
- Testreichweite 24 km statt 47 km Herstellerangabe
- Hinten nur eine elektronische Bremse
- Keine eigenen Blinker am Heck, beide sitzen am Lenker
- Zuladung auf 100 kg begrenzt
- Akku fest verbaut, Ladedauer 6,5 Stunden
Fazit: Solider Stadtscooter mit einer klaren Schwachstelle
Der Segway Ninebot E3 Pro D erreicht in unserem Test 75,21 % und landet damit im Mittelfeld. Für einen Scooter mit dem Namen Segway ist das weniger, als wir erwartet hatten.
Die Substanz stimmt: sauber verarbeitet, vorne und hinten gefedert, Tubeless-Reifen, komplette Lichtausstattung und eine App, die zum Besten gehört, was wir bisher getestet haben. Gerade die Kombination aus Wegfahrsperre, Firmware-Updates und Apple „Wo ist?“ bekommst du für 439 € sonst kaum.
Die Schwächen solltest du vorher kennen. Die Testreichweite von 24 km liegt fast 50 % unter der Herstellerangabe. Der Leistungseinbruch ab 40 % Akku nervt an Steigungen. Und mit nur einer mechanisch wirksamen Bremse bleibt der Bremsweg hinter Modellen mit zwei echten Bremsen zurück.
Unterm Strich: Wenn dein Arbeitsweg unter 12 km pro Richtung liegt, du in der Stadt unterwegs bist und Wert auf App-Funktionen und Diebstahlschutz legst, ist der E3 Pro D ein faires Angebot. Wenn dir Reichweite und Bremsleistung wichtiger sind, lohnt ein Blick auf den ePowerFun ePF-SKATE für 60 € mehr oder direkt in unseren großen E-Scooter Vergleich.
Häufige Fragen zum Segway Ninebot E3 Pro D
Ja. Die D-Version wird mit einer allgemeinen Betriebserlaubnis nach eKFV ausgeliefert und darf in Deutschland auf Radwegen und Straßen gefahren werden. Eine Halterung für das Versicherungskennzeichen ist ab Werk montiert, die Plakette brauchst du zusätzlich.
In unserem Test waren es 24 km im Mittel über drei vollständige Entladungen und insgesamt 80 Testkilometer – bei 90 kg Zuladung, rund 20 Grad und gemischten Strecken aus Asphalt, Feld- und Waldwegen. Segway gibt 47 km bei 20 km/h und 55 km im Eco-Modus an. Wer leichter ist und auf Asphalt im Eco-Modus fährt, kommt deutlich weiter.
Ja, vorne und hinten jeweils eine Elastomer-Federung. Sie filtert Kopfsteinpflaster und kleinere Unebenheiten spürbar weg, stößt bei größeren Schlägen wie dem Sprung von einer Bordsteinkante aber an ihre Grenze.
Vorne über eine Trommelbremse, hinten elektronisch über den Motor. Damit gibt es faktisch nur eine mechanisch wirksame Bremse. Unser Messwert aus 20 km/h liegt bei 3,64 m. Die Trommelbremse lässt sich fein dosieren und arbeitet wartungsfrei.
Beide Blinker sitzen am Lenker und strahlen nach vorne und nach hinten ab. Eigene Blinkleuchten am Heck gibt es nicht. Segway bewirbt den Scooter deshalb mit „Blinker vorne und hinten“, was technisch stimmt, aber weniger auffällig ist als getrennte Heckblinker.
In unserem Test war der 368-Wh-Akku nach 6,5 Stunden wieder voll. Segway gibt rund 7 Stunden an. Der Akku ist fest verbaut und lässt sich nicht zum Laden entnehmen.
Für Pendler in der Stadt mit Wegen bis etwa 12 km pro Richtung, die Wert auf Federung, eine vollständige Lichtausstattung und eine gute App mit Diebstahlschutz legen. Für lange Strecken, hügeliges Gelände oder Fahrer über 100 kg ist er die falsche Wahl.




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